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Praxis & Medizin

Verwirrtheit als untypisches Erstsymptom bei älteren Corona-Betroffenen

Eine Infektion mit dem Covid-19-Virus schnell zu erkennen, das ist das Ziel des Gesundheitswesens, um den Patienten unverzüglich und optimal betreuen zu können und eine unentdeckte Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Eine Studie aus Großbritannien konnte aufzeigen, dass sich vor allem bei betagteren Menschen eine Corona-Infektion nicht immer durch die typischen Symptome wie beispielsweise Hals- und Kopfschmerzen ankündigt, sondern sich auch durch das untypische Symptom der Verwirrtheit bemerkbar macht.

Der Zusammenhang einer entsprechenden geistigen Verwirrung, einer Orientierungslosigkeit und Benommenheit mit einer möglichen Covid-19-Erkrankung ist vielen Menschen nicht geläufig, so dass die Infektion teilweise zu spät erkannt wird. Das trage laut Aussagen der Wissenschaftler dazu bei, dass ältere Menschen häufig einen schlimmeren Verlauf der Erkrankung haben und eher daran sterben als jüngere Generationen. Auch könnte eine vor diesem Hintergrund unerkannte Corona-Infektion mitverantwortlich sein für eine schnellere Ausbreitung des Virus in Pflege- und Altenheimen.

Vor dem Hintergrund dieses Studienergebnisses weisen die Verantwortlichen darauf hin, dass man vor allem bei Menschen ab einem Alter von 65 Jahren bei einer plötzlich eintretenden geistigen Verwirrtheit nicht nur an die herkömmlichen Ursachen wie beispielsweise psychischer Stress, mangelhafte Flüssigkeitsversorgung oder die Einnahme von Medikamenten denken sollte, sondern auch die Möglichkeit in Betracht ziehen müsse, dass sich damit eine Covid-19-Erkrankung ankündigen könnte.